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Berichterstattung Brigitte Obermaier

geboren und aufgewachsen in München-Stadtteil-Moosach

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GESCHICHTE von Muenchen-MOOSACH

 

WISSENSWERTES AUS MOOSACH 

 

 MOOSACH-Allgemein-Geschichte

 

1908 MOOSACH Landkarte

 

1808 MOOSACH Landkarte

 

 

 

 

Moosach Rundgang

 

 

altes Dorfteil 

 

 

 

 

Aufgeschrieben © Brigitte Obermaier, Muenchen, 17.06.1999 - siehe Anmerkung

 

 

 

Teil 1
Moosach – die aelteste Ansicht ist aus dem 17. Jahrhundert von Michael Wennig –
Im Auftrage des Kurfuersten bereiste er Deutschland und bannte alles auf Papier.
> Hofmarkschloss mit Kirche + Dorf
Der Schlossherr bezahlte ihm die Reisen und die Aufzeichnungen.
 Die Moosach war und ist ein Bach bzw. Fluss der
 bei Freising in die Amper fliesst.
siehe auch http://www.uok.bayern.de/static/Kartenkatalog/Kartenkatalog_954.html
(bitte Linkhinweis beachten www.zauberblume.net
und siehe auch Wikipedia Moosach (Fluss)  (oder ganz unten)
http://de.wikipedia.org/wiki/Moosach_%28Fluss%29
Zahlreiche  Quellen gab und gibt es in Moosach.
Frueher hiess es Freising an der Moosach
Pelkovenstrasse war die Wasserscheide – noerdlich das Moos – suedlich die Schotterebene.
Die Pelkovenstrasse war frueher ein Bach bzw. die Moosach
 – Die Dresdner Strasse war eigentlich ein Weiher.
Zwischen Isar und Wuerm gab es nur einen einzigen  Fluss ->  die Moosach
Seit der Steinzeit liessen sich die Menschen am Fluss nieder.
Nur an Fluessen konnten sie ueberleben.
Speziell der Moosbichl -> erhobene Stelle -> auch hier war eine Quelle.
Seit der Glockenbecherkultur vor 4000 Jahren war die Gegend bestimmt besiedelt.
Nachweis:
 – ueber 100 Graeber – Darueber wuchs Wiese und spaeter
 wurden darauf Acker und Felder angelegt.
 -> Spuren siehe zwischen Pappelallee und Feldmochinger Strasse  -> Obermoos genannt
Keltischer Zeit: zwischen Feldmoching + Hasenbergl = Keltenschanze
Roemische – Zeit Siedlung und Strasse von OEsterreich nach Augsburg
Isar – Milbertshofen – Steinbach (die  Steinstrasse wurde danach genannt)
 – Steinbach heute Schneegloeckchenstrasse
 

 

 

 

Teil 2
 
Pelkovenstrasse ->alte Roemerstrasse + Feldmoching
> bis 500  -> Hauptort des Muenchner Norden
Waehrend der Apollonisische Zeit wurden bessere Strassen gebaut.
> Salzstrasse von Ost nach West,
Dachauer Strasse Richtung Augsburg,
denn im Westen Schweiz – Frankreich – gab es kein Salz.
> Salz war die wichtigste Einnahmequelle der Herzoege
Die Bajuwaren gruendeten Feldmoching  - groesste Stadt – mit ca. 50 Einwohner
Moosach wurde von den Bajuwaren von Feldmoching aus gegruendet.
02.10.815 Moosach wird das erste Mal offiziell erwaehnt, in einer Schenkungsurkunde.
Graf Kundhart hat die Kirche St. Martin erbauen lassen. – Der hl. Atto hat diese eingeweiht.
St. Martin war der Reichsheilige von Franken –
Es wurden mehrere Kirchen nach dem Heiligen St. Martin benannt.
Karl der Grosse hat 788 Bayern besetzt.
Spaeter wurde Bayern von Karl dem Grossen als Fraenkische Provinz weitergeleitet.
Zu Ehren des Frankenkoenigs wurde die Alte Moosacher St. Martins-Kirche erbaut.
Ca 788 wurde die 1. Alte Moosacher St. Martins-Kirche als Holzkirche erbaut.
Klotwig hatte den Sieg errungen unter dem Hl. St. Martin.
Er trug immer eine Kapella – einen Umhang.
 Zu Ehren des Sieges wurde dem Heiligen
 St. Martin ebenfalls ein Umhang gegeben. –
Nach Kapella wird auch die Kapelle benannt.
Die erste Kirche entstand mit Graebern um die Kirche herum.
Denn Ende 700  nach Christus setzten die Reihengraeber aus.
Unter den ersten Kirchen in Muenchen entstand St. Peter und Paul,
Aubing, Allach, und St. Martin in  Obermenzing. –
Es sind Urpfarreien.
Graf Kundhart war Karl d. Grossen verpflichtet und baute ihm die Eigenkirche St. Martin.
Spaeter wurde diese Freising geschenkt, hauptsaechlich wegen des Unterhaltes.
Bau: 788 Holzkirche, 1200 romanischer Stil, Umbau: Gotisch und Barock

 

4. Juni 807 urkundlich zum ersten Mal erwähnt

siehe auch 1200 Jahre München-Moosach

 

 

 

Teil 3
 
Friedhof-Graeber mit bekannten Namen
Spiegl/Ökonom -  Tafelmeier – Hamberger –
Sperr Josef/Fasanenmeister –
Netzer, Bürgermeister – Ukrainer –
Mooseder Georg -
Fasanerie: gehoerte zu Moosach dazu. Hier wurden Fasane gezuechtet und gejagt.
Zucht: Hirsche im Hirschgarten – Hasen im Hasenbergl – Fasane in der Fasanerie.
Prinzessin Anna Amalie hatte gerne gejagt.
Sie sass auf ihrem Balkon der Amalienburg
und die Treiber mussten die Fasane vorbei jagen.
Sie konnte mit der Schrotflinte die Tiere erlegen.
Es gab auch Gaststätten Fasanerie-Oberschleißheim, jetzt Ruine ,
Fasanerie-Feldmoching, Fasanerie, Fasanerie-Moosach bis 1919,
liegt jetzt unter den Bahnschienen des Rangierbahnhofes.
Fasanerien hatten Arbeit zu vergeben und Auftraege.
Der letzte Bürgermeister von Moosach hieß Valentin Netzer 
bis 1913 Moosach nach München eingemeindet wurde.
> Foto und Malerei  NetzerVilla

 

 

Teil 4
Von 1780 – 1900 wurden die Buerger auf dem
aelteren suedlichen Friedhof beigesetzt.
Ab 1900 entstanden neue Friedhoefe in Muenchen so:
West- Ost- und Nordfriedhof. Spaeter der Waldfriedhof.
Die Friedhoefe wurden von Hans Gressl erbaut nach
Vorbilder italienischer Staedte.
Nordfriedhof nach Ravenna. 
Der Campanille von Florenz entstand am Westfriedhof.

 

 

Teil 5
 
Georg Mooseder – der Grossvater im St. Martins-Friedhof –
Georg Mooseder  ca. *1920 Bauernsohn  - gründeten Mineralölhandel  -
erbauten den Bauernhof „Nei“ = Hausname in der Feldmochinger Strasse.
Herr Mooseder Georg ist der Geschichtsforscher von Moosach.
Wiese neben dem Hacklhaus (meist als Platz für Attraktionen)
hier stand früher die erste Schule von Moosach.
1803 wurde die Schule in Ludwigsfeld erbaut.
Die Schüler mussten von Moosach nach Ludwigsfeld,
das war sehr strapaziös.
1840 Man baute die Schule in der Leipziger Strasse und
nun mussten die Ludwigsfelder Kinder nach Moosach gehen.
Die Ludwigsfelder wehrten sich mit der Mistgabel gegen
die Abholung der Schulbänke.
Der erste Lehrer  von Moosach unterrichtete,
gleichzeitig war er Hausmeister, Mesner,
er arbeitete für die Kirche mit, war Ferkelkastrierter
und Gemeindeschreiber. Zu diesem Zeitpunkt waren
immerhin 90 % der Bevölkerung Analphabeten.
Die Schüler lernten wenig oder fast gar nicht.
An der Dresdner Strasse war ein See mit Brücke  -  
Das Hacklhaus wurde um 1900 erbaut.

 

Pelkovenschlössl - München - Moosach - Aquarell Brigitte Obermaier

Pelkovenschlössl bei Nacht  - München - Moosach -

Foto (c) Brigitte Obermaier

Teil 6
 

Hofmarkschloss Moosach:

 

14. Jahrhundert kamen Patrizier nach Moosach.
60 % der Grundstücke gehörten der Kirche.
Nach der Säkularisation 1803 bis 1848 wurden
die Grundstücke abgebaut und verteilt. 
Maximilian und Veit-Adam Pelkoven bekamen 1648
die Niedergerichtsbarkeit verliehen. Sie hatten das
Recht zu delegieren. Außer der Todesstrasse
konnten sie alles selbst entscheiden –
Vor allem Strafen wurden schnell kassiert.
Es wurden Söldnerhäuser erbaut.
Die Söldner und Bauern wirtschafteten mehr heraus,
als wenn es brach liegt.
Die Erträge mussten abgeliefert werden:
Adelige bekamen 60%, Geistliche 40% und Patrizier 50%
Die Hofmark war damals ein Staat im Staat.
Alles konnten sie selbst richten und somit Geld scheffeln.
Dabei waren alle sehr stark verschuldet. Söldner =
Kleinhäusler oder Tagelöhner ohne Grund.
1695 Benefizium und Vermögen wurde von Pelkoven gestiftet.
1723 Hof-Kammer-Rat Herr Neuhof hat das
Hofmarkschloss gekauft und die 1. Moosacher Karte genau erstellt.

 

Franz-Fihl war Besitzer und Eigentümer –
nach ihm wurde die Franz-Fihlstrasse genannt.
Franz Fihl erbaute Häuser in  Giesing.
Er nannte sich abwechseln Fihl oder Füll.
Durch Unwissenheit der Stadt München wurde
in Giesing eine Füllstrasse nach Franz-Fihl benannt.
Der einzige Mensch innerhalb Münchens,
nach dem zwei Strassen benannt sind.  
Das Hofmarkschloss hatte einen begehbaren Kamin ->
gehört z. Zeit der Stadt München –
> städtische Bedienstete wohnten darin.
Sie wollen das Hofmarkschloss der Kultur irgendwann
widmen für Nutzung von Vereinen.

 

 Backhaus

Um die Ecke war das älteste Backhaus von München.
Leider wurde es ca. um 2003 abgerissen.

 

 Spitzweg

Das ehemalige Kunstzentrum von Moosach
liegt eine Einfahrt weiter.
Damals befand sich ein Bild von Spitzweg darauf.

 

Quedlingburger Straße

Strassen Namen Quedlinburger Strasse wurden
nach Stadt in Sachsen Anhalt benannt.
Quedlinburg  hat die meisten Denkmäler und ist ein lebendiges Museum
Quedlinburger Strasse 46 – wurde „Landkram“ genannt.
Hier war ein Kramerladen.
Quedlinburger Strasse war die ehemalige Dachauer Strasse –
heute noch Originalbreite.
Gerade, dass mal zwei Fuhrwerke vorbeikönnen.
Die Hauptverbindung von Oberföhring nach Dachau
zwischen 12. und 18. Jahrhundert. Es war ein gutgehender Kramerladen.
Das Quedlinburger Haus wurde ebenfalls als Söldner Haus erbaut.

 

Kino

Dachauer Strasse –    Moosach hatte einmal 3 Kinos –
Dachauer Strasse 270 – Pelkovenstrasse 41 –
Grossbeerenbadstrasse –

 

Netzer Villa Bürgermeisterhaus

"Netzer-Villa" bzw. "Buergermeister-Haus Dachauer Strasse 431

 

Alter Wirt
Dachauer Straße

Wirtschaft Alter Wirt war die erste in Moosach,  vorher
zurückgesetzt, 1920 wurde sie neu auf die Dachauer Straße gebaut.
 Der Gehsteig war die ehemalige Dachauer Straße –
Taverne war und ist eine öffentliche Wirtschaft.
 

 

Bahnhof Moosach

AQUARELL München-Moosach Bahnhof

 
Bahnhof Moosach. –
Die Bahntrasse nach Landshut verlief zuerst auf der
Landshuter Allee. Prinzregent Luitpold setzte es dann durch,
dass die Trasse hinter dem Nymphenburger Schloss vorbeiging,
damit man davor ungestört lustwandeln konnte.

 

 

Ausschnitt

AQUARELL München-Moosach Bahnhof

AQUARELL München-Moosach Bahnhof - Ausschnitt

 

 

Scharnhorst

Es wurde Anfang 1900 die erste Siedlung - Scharnhorstsiedlung - erbaut.

Hier steht auch die Villa des Erbauers

Das heutige Anwesen in der Seydlitzstr. 23

 

 

 

Goeggl

 

 

Dorfstraße

Eisenhower

Göggl – 1900 Industrie und Metallverarbeitung
Die Dorfstraße – Pelkovenstraße – wurde mit neuen Häusern bebaut.
General Eisenhower hielt 1945-46 in Moosach mehrere Paraden ab.
Er nächtigte in der Netzervilla.
Brandstetter – rechtes Haus – hier wohnte der ‚Wagner ohne Holz‘,

er hatte keine Holzrechte, das Holz mußte er aufkaufen.

2005-06 Möbel Brandstetter wird abgerissen

 

 

 

Gascho Villa

 Aquarell 

und

Foto

Gaschovilla, entstand letztes Jahrhundert
Herr Gascho war Hugenotte, der 1. Evangelische,
der auch seinen evangelischen Gottesdienst in der Villa abhielt.
Pelkoven / Ecke Hirschstraße steht die Gascho-Villa,
mit dem charakteristischen Rundturm.
Als der Protestant Joseph Gascho 1860 heiratete,
zog er von Sickenhausen nach Muenchen-Moosach.
Sein Sohn Josef Gascho vermälte sich mit   ‚Ludl‘
die Witwe Magdalena Spiegel.
1810 ließ er den ‚Ox‘ abreißen, und baute im
Neurenaissance-Stil die nach ihm benannte Villa.
1904 ersteigerte er in der angrenzenden Hirschstraße 2
das ‚Hans-Michel-Gütl‘. 
1920 1. ev. Kinder-Gottesdienst im Pelkovenschloessl
1924 Gascho-Villa von der ev. Gemeinde erworben
1926 ein Betsaal wurde eingerichtet

 

Pelkovenstr. 41

Pelkovenstrasse 41 – ehemaliges Kino

 

Pelkovenstr. 54

Pelkovenstraße 54 – alter Bauernhof, Scheune, schön erhaltenes
Bauernhaus, mit Madonna.    -      

 

Pelkovenstr. 56

Pelkovenstraße 56 – Eichelberger, 1950 erbaut, gut erhaltene
echte bayerische Wirtschaft, mit Biergarten.
2004 wurde die Wirtschaft geschlossen
2005-06 umgebaut zu Wohnraum

 

Pelkovenstr. 55

Pelkovenstraße 55 – Neubarock       -       
beliebtes Zeichenobjekt
obwohl der Eingang etwas versteckt liegt

 

Pelkovenstr. 61

Pelkovenstr. 86

 

 
Pelkovenstraße 61 – Bauernhaus –
Söldnerhaus wurde ca. 1990 abgerissen.

 

 

 

 A20043322 Pelkovenstr. 86

 

 

Pelkovenstr. 60

 

 

 

Kardinal Ratzinger

wurde am 19.4.2005:

Papst Benedikt XVI

 

 
Pelkovenstraße 60 – Pfarramt – hier war das Benefiziumshaus –
z.Zt. wohnt der Mesner darin – teilweise war auch eine
Schule darin untergebracht.   
Josef Kardinal Ratzinger, war von 1945 – 1946 – ½ Jahr
lang Kaplan in Moosach und nächtigte im Pfarramt.
Er war mit seinem Bett unzufrieden, da es zu kurz und unbequem war.
Kardinal Ratzinger bekam vom Bäcker Eberl sein Brot.
Es schmeckte ihm so gut, daß er, als er Kardinal in München wurde,
sich sein Brot immer beim Bäcker Eberl kaufte.
Bäcker Eberl gründete sein Geschäft ca. 1940-45 .
Als Ratzinger nach Rom berufen wurde,
lies er das Brot ebenfalls nach Rom bringen.
So bürgerte es sich im Laufe der Zeit ein,
daß wöchentlich die Nonnen das Brot mit nach Rom
nahmen für den Papst.
1998 übergab Bäcker Eberl sein Geschäft an die Tochter.
Diese hatte jedoch nicht das Geld neue Öfen anzuschaffen.
So verpachtete sie die Bäckerei.
Über dem Geschäft ist ein Bild in Lüftelmalerei entstanden
mit folgenden Motiven: Moosacher St.Martinskirche,
säender Landmann, erntender Landmann,
Mühle (die es in Moosach am Moosach gab),
Bäckerstube und zuletzt der Petersdom zu Rom. 
Das Bäckerwappen zeigt einen Reichsadler,
weil seine Vorfahren in der Schlacht von Mühldorf gekämpft hatten
gegen  Friedrich den Schönen.
Die Breze wurde hinzugefügt.

 

Papst BenediktXVI

siehe unten >

 

Spiegl-Wirt

Wirtschaft Spiegl:
Das Grundstück auf dem die Wirtschaft lag,
wurde wegen Ausbau der Pelkovenstraße verschmälert.
Damals befand sich eine Kegelbahn neben der Wirtschaft.
An die kann ich mich noch sehr gut erinnern.

 

Zahlen

TZ vom 4.8.2007
11,2 km Die Dachauer Straße ist die längste Straße in München
und hat die größte Hausnummer in München 667
Westfriedhof 40.000 Grabstätten (2005)
Uptwon 146 m zweithöchste Gebäude (1. = Olympia-Turm 294m)

 

 

 

Frau   B Braun 089-1402426  

 

 

Moosach Rundgang altes Dorfteil 1999 06 17

zusammengestellt Brigitte Obermaier, München-Moosach

 

 

 

 

 

Lueftlmalerei

Lüftlmalerei

Anmerkung 1
 
Hinweis zu scharfes ss – Umlaute ae – oe .- ue -  werden so geschrieben, da die Seiten auch im Ausland gelesen werden.
 
Anmerkung 2  Lueftlmalerei: Geschichte ueber die "Lueftlmalerei"
 
Der Oberammergauer Maler Franz Zwink, wurde von seinen Zeitgenossen im 18. Jahrhundert  "Lueftlmaler" genannt. Er hatte mit seinem liebevollen Kosenamen fuer die ganze Haus- und Fassadenmalerei den Titel geliefert.
 
1. Erklaerung: Lueftlmalerei benannt wurde dies durch:  "in Lueften" und auf Wolken herniederschwebende Heilige und Hauspatrone, die nicht nur Schmuck der Haeuser waren, sondern diese auch unter ihren Schutz stellten.
 
Die Lueftlmalerei ist eine Fresko-Maltechnik, d.h. die mineralischen Wasserfarben werden auf den frischen Putz aufgetragen und verbinden sich beim Trocknen zu einer wasserunloeslichen Farbschicht. Die Notwendigkeit zur raschen Arbeit an der frischen Luft hat auch zu den Mutmassungen gefuehrt, dass der Begriff "Lueftlmalerei" auf diese Maltechnik zurueckginge.
 
2. Erklaerung: Eher zutreffen duerfte jedoch die Erklaerung, dass der Name auf Franz Seraph Zwinck (1748 - 1792) zurueckgeht, den wohl beruehmtesten seiner Zunft. Er lebte naemlich zeitweise in einem Haus "Zum Lueftl" in Oberammergau (diese Hausnamen sind auch heute noch vielfach zu finden) und wurde deshalb aufgrund seines Berufes als "Lueftlmaler" bezeichnet. Und aus diesem Namen fuer Zwinck entwickelte sich vermutlich im Laufe des 19. Jahrhunderts die Bezeichnung fuer den ganzen Berufszweig.

 

Anmerkung

3. Anmerkung
Aufgeschrieben © Brigitte Obermaier, Muenchen, 17.06.1999
nach der Erzaehlung eines Moosacher Geschichtschreibers.
Ich habe den Text jemanden zur Korrektur vorgelegt und leider bis heute nicht zurueckbekommen. Somit bitte ich um Verstaendnis. Ich bin um Hinweis dankbar, um entstandene Fehler auszubessern. 

Brigitte Obermaier

 

Geschichte von Moosach
 

 

Malerei

siehe auch

MALEREIEN Acryl Aquarell Oel Zeichnungen   


>

>

>

>Poesie Geografie Ostern  Weihnachten

AQUARELL Nymphenburger Schloss mit Damenstatue

   
     
     
     
     

 

 

1951

 

Papst Benedikt XVI

Papst Benedikt XVI. (lateinisch Benedictus PP. XVI), bürgerlich Joseph Alois Ratzinger (* 16. April 1927 in Marktl am Inn, Bayern), ist das derzeitige Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche. Er wurde am 19. April 2005 im vierten Wahlgang nach 26 Stunden Konklave zum Nachfolger von Johannes Paul II. gewählt.

 

Benedikt XVI., nach kirchlicher Zählung der 265. Papst in der Geschichte der Katholischen Kirche, war zuvor Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre. Er galt als einer der bedeutendsten Kardinäle und wurde häufig als theologisch und kirchenpolitisch rechte Hand Papst Johannes Pauls II. bezeichnet. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Benedikt XVI. als eher konservativ und war in der Vergangenheit sowohl innerkirchlich als auch in der Außenwahrnehmung umstritten.

 

Volker D. Laturell/Georg Mooseder > Moosach II –  Ausschnitte zum Ratzinger Joseph,: Seite 402 - Seite 446 -  Seite 455 Verlag Dr. Benno Tins Söhne München

 

1951 war ein gewisser Joseph Ratzinger vier Wochen lang Kaplan in München Stadtteil Moosach, allerdings nur „leihweise“ von der Pfarrei Heilig Blut (Bogenhausen). „Moosach war ein Traumdorf mitten in der Stadt, durch das täglich die Erntewagen rollten, wo ich durch den Garten zur Kirche und zum Friedhof ging. Entsprechend wenig störte mich, dass ich statt fließendem Wasser nur ein altes Waschgeschirr aus Emaille im Zimmer hatte“, berichtete er später (als Pfarrhaus diente immer noch das ehemalige Gemeinde- und Armenhaus, Pelkovenstraße 60). Moosach hatte damals rund 10.000 Katholiken und der Kaplansneuling war allein. Pfarrer Knogler lag im Krankenhaus, Kaplan, Mesner und Pfarrschwester waren im Urlaub. „Und es passierte so ungefähr alles, was passieren konnte. Die Nähe zum Westfriedhof brachte in der Ferienzeit, in der offensichtlich auch die Nachbarpfarreien nur schwach besetzt waren, fast täglich die Notwendigkeit, einen Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten. Beerdigen – das habe ich damals gelernt.“

 

Seite 446

Weitere größere Flak-Batterien bestanden zwischen Feldmoching und Schleißheim sowie zwischen Ludwigsfeld und Karlsfeld, wo übrigens im August 1943 auch der Schüler Josepf Ratzinger als Flakhelfer eingesetzt war.

 

Seite 455

1943 Kam der damalige Schüler und spätere Kardinal Joseph Ratzinger -  Wie bereits erwähnt –  als Flakhelfer nach Ludwigsfeld. Abgesehen davon, dass er sich als einen der Untalentiertesten bezeichnete, die Hitler zur „Verteidigung der Heimatfront“ holte, verdankte er dieser Zeit einen wertvollen Blick hinter die NS-Kulissen: „Dort war ein Barackenlager für KZ-Häfltinge, die bei BMW arbeiteten. Zuzusehen, wie sie durch Laufgänge in die Werkshallen getrieben wurden, wie die Kapos abends mit ihren ausgemergelten Mithäftlingen geradezu lustvoll strafexerzierten – da hätte wohl jeder seine Lektion  begriffen. (1009 #)

 

 Moosach der Fluss

 

Moosach Fluss Wikipedia
Text übernommen von Wikipedia.de
Gesammelt © Brigitte Obermaier, Zauberblume 2007-08-05
 
Die Moosach ist ein (ursprünglich) knapp 50 km
langer linker Nebenfluss der Isar,
der zwischen Freising und Moosburg mündet.
Er muss jedoch auch als rechter Nebenfluss der Amper gezählt werden,
da der kurz vor der Isarmündung abspaltende Mühlbach
knapp 30 Prozent des Wassers bei Moosburg in die Amper führt.
Der mittlere Jahresabfluss beträgt in Freising knapp 4 m³/s.
Die ursprüngliche Quelle der Moosach befindet sich im
Münchener Stadtteil Moosach und ihr alter Verlauf trägt
nun den Namen Feldmochinger Mühlbach.
Dieser mündet heute in München-Feldmoching
in den Würmkanal, der zusammen mit dem
Isar-Garchinger-Kanal die Kanäle im
Schlosspark Oberschleißheim mit Wasser versorgt.
Hier befindet sich auch die neue Quelle der Moosach,
da sie hier ausgeleitet wird.
Orte auf ihrem (ursprünglichen) Lauf sind München,
Oberschleißheim, Unterschleißheim, Eching, Neufahrn,
Freising und Marzling.
Der Hauptarm mündet direkt bei der Isarbrücke
zwischen Langenbach und Eitting,
während das restliche Wasser erst in Moosburg
 als Mühlbach in die Amper mündet

 

 Dachauer Straße

 
Die Dachauer Straße ist die längste Straße in München
und hat die größte Hausnummer in München 684

 

 

 

 

 

Landkarte 1908

Königlich Baierische Haupt- und Residenzstadt München mit Umgebung im Jahre 1908 nach Lichtdruck 1:25000 erstellt 2006 von Zauberblume

 

 

 

 

Landkarte 1808

Königlich Baierische Haupt- und Residenzstadt München mit Umgebung im Jahre 1808 nach Lichtdruck 1:25000 erstellt 2006 von Zauberblume

 

Foto-Album - Moosacher Objekte

Ausstellung Stadtbibliothek München-Moosach, Hanauer Straße

Das Motto lautet:  1200 Jahre München-Moosach

  VERLÄNGERT BIS 7.9.2007

 

 

 

 
     
   

 

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